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Schon als Kind liebte ich
Spiele mit viel Fantasie und Dramatik. Spielzeuge waren oft Nebensache, denn
die eigentliche Spielwelt entstand alleine im Kopf, wurde lebendig und
bildete eine neue, reale Wirklichkeit. Dynamisch und mitreißend war sie,
diese fantastische Erlebniswelt, die ich im Rückblick sogar als etwas
Magisches bezeichnen möchte. Diese Schöpfungskraft war sowohl geliebt als
auch gefürchtet, denn natürlich waren damit auch starke Ängste verbunden. So
galt es für mich schon als Kind meinen leichten Hang zur Melancholie und
philosophischer Grübelei mit absoluter Lebensfreude und spontaner
Expressivität zu vereinen. |
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Seit 2001 widme ich mich
intensiv der Schriftstellerei, der Malerei sowie auch der digitalen
Fotografie und Bildbearbeitung. Logoentwürfe, Design an sich,
Buchillustrationen sowie Broschürengestaltungen haben mich in dieser Zeit
auch durchaus fasziniert, blieben jedoch immer eher „Randerscheinungen“.
Vielmehr zog es mich stetig hin zu meinen beiden Hauptleidenschaften: Dem
Malen und dem Schreiben. |
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Warum also schreibe ich Frauenromane?
Um ehrlich zu sein, hab’ ich es einfach
verpasst als Jugendliche Belletristik speziell für Frauen zu lesen. Wobei
verpasst hier nicht ganz richtig ist, denn eigentlich wollte ich
mich dieser Massenhysterie unter Pubertierenden nicht anschließen. Außerdem
interessierten mich zu der Zeit Horrorgeschichten und Krimis viel mehr.
Doch meine Zeit für spannende Frauenromantik
sollte noch kommen, denn mit meinem Berufsausstieg 2001, begann ich zu
schreiben und zu lesen, gierte förmlich nach jeder Art von
Unterhaltungsroman. So, als hätte ich doch etwas Wesentliches verpasst und
müsste nun die Welt der Romantik, Liebe und Erotik für mich erst noch
erobern. Unzählige Bücher wurden verschlungen und bis zu vier gleichzeitig
gelesen ... dazu wurde unaufhörlich geschrieben, geschrieben und
geschrieben.
Hier noch eine WARNUNG: Die Zielgruppe "Laienautoren", oder nennen wir sie "angehende
Autoren", wurde natürlich auch von diversen Abzockern entdeckt (ist wohl wie
ein Naturgesetz). Hier möchte ich ausdrücklich davor warnen, leichtgläubig
in Verträge oder scheinbare Vertriebsmöglichkeiten zu schlittern. Bitte seid
auf der Hut, macht Euch in Literaturforen schlau und überlegt lieber einmal
mehr, bevor Ihr Euer Geld los werdet!!!
Diese Plattform bietet einen guten Informationsüberblick!
Was habe ich mit Kunst am Hut?
Ja, nichts .... und alles. Wer hat schon was
und wie mit Kunst zu tun?
Kunst ist, was berührt und Impulse setzt. So einfach ist das.
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Aber natürlich auch Computergrafik
"Watch the Pombär!"
"Frosch"
Ein gutes Zitat
Profil Jänner
2006/Elfriede Hammerl in einem genialen Artikel über „Kunstschaffende
Milchkühe“, wo sie beschreibt, wie wenig sich Kreativität rechnet.
„Grundsätzlich sind Kunstschaffende in der Regel halt mit dem Schaffen von
Kunst beschäftigt; und ein Talent zur Selbstvermarktung verhält sich nicht
unbedingt proportional zur künstlerischen Begabung.“
„Während es Kunsthändler, Kunstverwalter und Kunstvermarkter zu respektablem
Wohlstand bringen, müssen sich diejenigen, die Kunst schaffen, meistens mit
Brotkrümel vom Tische der Reichen zufrieden geben. Sollen glücklich sein,
dass sie sich selbst verwirklichen dürfen. Sind eh unbürgerliche Existenzen.
Sollen ruhig darben – Leidensdruck beflügelt den künstlerischen Furor. Sogar
in der Hierarchie der KünstlerInnen stehen die schöpferischen weit unter den
interpretierenden, sowohl das Ansehen wie auch das Einkommen betreffend.“
„Der Kunstbetrieb imaginiert den Kreativen offenbar als eine Art Milchkuh,
die Kunst absondern muss, um sich vom Euterdruck zu befreien, und demzufolge
froh ist, wenn sie gemolken wird.“
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Liebesroman
Abschalten, tief durchatmen ... Füße hoch
und ab in das Vergnügen Lesen. Wie oft nehmen wir uns das vor und haben dann
doch das eine oder andere wieder zu erledigen? Für Lesen ist kaum noch Zeit
oder wir nehmen sie uns einfach viel zu selten. Fernsehen ist da schon eine
Spur einfacher, geht nebenbei und nimmt uns sogar die Last der eigenen
Fantasie ab.
Dabei ist das Lesen ein wenig mehr als nur das leise Runterlabern von
Text. Lesen bietet eine unvergleichliche Chance auf Unterhaltung, lässt
Bilder im Kopf entstehen, formt diese aber im Gegensatz zum Fernsehen nicht
gänzlich aus. Unser Kopf ist also ebenso gefragt wie unser Herz. Die Bilder
werden vom Leser selbst zum Leben erweckt, vermischt mit Gefühl und Hingabe.
Sie werden ein Teil einer Realität, die in ihrer Tiefe oft beeindruckend ist
und von einem Fernsehfilm schwer in solch einer Form erreicht werden kann.
Ein gutes Buch reißt mit, fesselt, lässt einen wunderbaren Tagtraum
entstehen und diesen zeitweise wie eine geleitete Meditation auf unsere
Sinne wirken.
Das Eintauchen in eine Geschichte ist wie der Wechsel von einer
Realität in die andere. Lesen ist aktives Füllen der Seele mit Bildern, die
man selber wählt. Und Bilder sind für die Seele Nahrung wie gutes Essen für
den Körper. Was also liegt näher als die Seele mit Schönheit zu füllen?
Womit ich dann auch schon beim Thema Liebe
und Liebesroman wäre. Die Liebe ist wohl das wesentlichste Grundbedürfnis
des Menschen, die Basis allen Seins und einfach wert immer wieder in
Erinnerung gerufen zu werden. Wer tagtäglich die Fülle dieses elementaren
Gefühls in einem mehr als zufrieden stellenden Ausmaß genießen kann, wird
wohl kaum das Bedürfnis nach einem Liebesroman oder Frauenroman haben. Doch
wie viel letztendlich zufrieden stellend ist, kann meist selbst nicht genau
erfasst werden.
Die nüchtern, abgeklärte Geschäftsfrau, die nach außen hin
alles hat und sogar erfolgreich eine Familie managt ... wer weiß, ob nicht
auch sie das Bedürfnis nach einer bildreichen Traumwelt hat und womöglich
sogar auslebt. Denn eine
verkümmerte Seele ohne Gefühlsreichtum ist wie ein Nichts in einer
vielleicht noch gesunden Umgebung. Und der Weg zum Glücklichsein
führt zwangsweise über die Seele und die Liebe.
Von Liebe zu träumen ist keine Schande, im
Gegenteil. Es zeigt von gutem, natürlichen Instinkt, sich „glücklich halten
zu wollen“. Der Mensch braucht nun einmal beides: Den festen Boden unter den
Füßen, die Realität, den Verstand – aber auch den freien Geist, die Bilder
der Seele, das Träumen. Diese Mischung macht das Wesen Mensch erst so
richtig einzigartig. Ein guter Liebesroman ist dabei nur eines von
unendlich vielen Werkzeugen, um einen harmonischen Gleichklang dieser beiden
Qualitäten zu erzielen. Und gerade in sehr geschäftsmäßigen,
hektischen Zeiten wie diesen, ist der Wert eines guten Schmachtfetzens nicht
mit Gold aufzuwiegen. Und auch wenn selbst ich immer wieder von
Frauenromanen schreibe und rede, so habe ich inzwischen doch auch die
Erfahrung gemacht, dass immer mehr Männer sich der einen oder anderen guten
Liebesgeschichte nicht verschließen. Jeder träumt schließlich vom
Glück, von Zufriedenheit und vom eigenen Seelenheil.
„Gut so!“, sage ich, grinse bis über beide Ohren und schreibe fleißig
weiter an Geschichten, die das Herz erfreuen, die mitreißen sollen und
nebenbei vielleicht auch noch zum Nachdenken anregen. |
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