Sabine Berger
Freischaffende Künstlerin und Schriftstellerin
     
           
   

Schon als Kind liebte ich Spiele mit viel Fantasie und Dramatik. Spielzeuge waren oft Nebensache, denn die eigentliche Spielwelt entstand alleine im Kopf, wurde lebendig und bildete eine neue, reale Wirklichkeit. Dynamisch und mitreißend war sie, diese fantastische Erlebniswelt, die ich im Rückblick sogar als etwas Magisches bezeichnen möchte. Diese Schöpfungskraft war sowohl geliebt als auch gefürchtet, denn natürlich waren damit auch starke Ängste verbunden. So galt es für mich schon als Kind meinen leichten Hang zur Melancholie und philosophischer Grübelei mit absoluter Lebensfreude und spontaner Expressivität zu vereinen.

   
           
           
    Zu meinem Werdegang:      
           
   

Matura der HBLA
14 Jahre Berufswelt inkl. Kommunikationsmanagement
1997/99 Universitätslehrgang für Werbung und Verkauf
2001 Berufsausstieg
2002/2003 Wr. Kunstschule

Seither freischaffende Künstlerin/Allrounderin

   
           
   

 

Seit 2001 widme ich mich intensiv der Schriftstellerei, der Malerei sowie auch der digitalen Fotografie und Bildbearbeitung. Logoentwürfe, Design an sich, Buchillustrationen sowie Broschürengestaltungen haben mich in dieser Zeit auch durchaus fasziniert, blieben jedoch immer eher „Randerscheinungen“. Vielmehr zog es mich stetig hin zu meinen beiden Hauptleidenschaften: Dem Malen und dem Schreiben.

   
           
           
     

 

Ein paar Highlights:

 

   
   

Frühling  2010  Onlineverkauf meines Romans "Geiselnahme?"

   
   

 

Sommer 2009 Onlineverkauf meines historisch-phantastischen Romans "Zeitreise ins Leben", meiner Satire "Dornen um mich" und meiner Kinderernährungsfibel "Außerirdisch gut essen!!!"

Juni 2007 Anthologie Dunkle Küsse

Dez. 2005 Buchveröffentlichung „Ein erotisches Spiel“
Sept. 2003
Filmfestival im Wr. Szenelokal Arena mit meinem Kunstfilm „Weinschein“.
Sommer 2003
Das Wiener Wasserfest wurde auf Basis meiner Projektarbeit ausgestattet.

   
           
           
   

 

     
   

Warum also schreibe ich Frauenromane?

Um ehrlich zu sein, hab’ ich es einfach verpasst als Jugendliche Belletristik speziell für Frauen zu lesen. Wobei verpasst hier nicht ganz richtig ist, denn eigentlich wollte ich mich dieser Massenhysterie unter Pubertierenden nicht anschließen. Außerdem interessierten mich zu der Zeit Horrorgeschichten und Krimis viel mehr.

Doch meine Zeit für spannende Frauenromantik sollte noch kommen, denn mit meinem  Berufsausstieg 2001, begann ich zu schreiben und zu lesen, gierte förmlich nach jeder Art von Unterhaltungsroman. So, als hätte ich doch etwas Wesentliches verpasst und müsste nun die Welt der Romantik, Liebe und Erotik für mich erst noch erobern. Unzählige Bücher wurden verschlungen und  bis zu vier gleichzeitig gelesen ... dazu wurde unaufhörlich geschrieben, geschrieben und geschrieben.

Hier noch eine WARNUNG: Die Zielgruppe "Laienautoren", oder nennen wir sie "angehende Autoren", wurde natürlich auch von diversen Abzockern entdeckt (ist wohl wie ein Naturgesetz). Hier möchte ich ausdrücklich davor warnen, leichtgläubig in Verträge oder scheinbare Vertriebsmöglichkeiten zu schlittern. Bitte seid auf der Hut, macht Euch in Literaturforen schlau und überlegt lieber einmal mehr, bevor Ihr Euer Geld los werdet!!!

  Diese Plattform bietet einen guten Informationsüberblick!

 

Was habe ich mit Kunst am Hut?

Ja, nichts .... und alles. Wer hat schon was und wie mit Kunst zu tun?
Kunst ist, was berührt und Impulse setzt. So einfach ist das.

           

   
           
           
    Was mache ich sonst noch so?      
    Ich male, zeichne und illustriere, gestalte Werbeunterlagen, entwerfe Logos und fotografiere. Hier, ein paar meiner Fotoexperimente, die ohne Filter oder Computernachbearbeitung entstanden sind.

 

   
   

Aber natürlich auch Computergrafik

"Watch the Pombär!"       "Frosch"

 


Ein gutes Zitat

Profil Jänner 2006/Elfriede Hammerl in einem genialen Artikel über „Kunstschaffende Milchkühe“, wo sie beschreibt, wie wenig sich Kreativität rechnet.
„Grundsätzlich sind Kunstschaffende in der Regel halt mit dem Schaffen von Kunst beschäftigt; und ein Talent zur Selbstvermarktung verhält sich nicht unbedingt proportional zur künstlerischen Begabung.“
„Während es Kunsthändler, Kunstverwalter und Kunstvermarkter zu respektablem Wohlstand bringen, müssen sich diejenigen, die Kunst schaffen, meistens mit Brotkrümel vom Tische der Reichen zufrieden geben. Sollen glücklich sein, dass sie sich selbst verwirklichen dürfen. Sind eh unbürgerliche Existenzen. Sollen ruhig darben – Leidensdruck beflügelt den künstlerischen Furor. Sogar in der Hierarchie der KünstlerInnen stehen die schöpferischen weit unter den interpretierenden, sowohl das Ansehen wie auch das Einkommen betreffend.“
„Der Kunstbetrieb imaginiert den Kreativen offenbar als eine Art Milchkuh, die Kunst absondern muss, um sich vom Euterdruck zu befreien, und demzufolge froh ist, wenn sie gemolken wird.“

 

   
           
           
   

Liebesroman

Abschalten, tief durchatmen ... Füße hoch und ab in das Vergnügen Lesen. Wie oft nehmen wir uns das vor und haben dann doch das eine oder andere wieder zu erledigen? Für Lesen ist kaum noch Zeit oder wir nehmen sie uns einfach viel zu selten. Fernsehen ist da schon eine Spur einfacher, geht nebenbei und nimmt uns sogar die Last der eigenen Fantasie ab.
      Dabei ist das Lesen ein wenig mehr als nur das leise Runterlabern von Text. Lesen bietet eine unvergleichliche Chance auf Unterhaltung, lässt Bilder im Kopf entstehen, formt diese aber im Gegensatz zum Fernsehen nicht gänzlich aus. Unser Kopf ist also ebenso gefragt wie unser Herz. Die Bilder werden vom Leser selbst zum Leben erweckt, vermischt mit Gefühl und Hingabe. Sie werden ein Teil einer Realität, die in ihrer Tiefe oft beeindruckend ist und von einem Fernsehfilm schwer in solch einer Form erreicht werden kann. Ein gutes Buch reißt mit, fesselt, lässt einen wunderbaren Tagtraum entstehen und diesen zeitweise wie eine geleitete Meditation auf unsere Sinne wirken.
      Das Eintauchen in eine Geschichte ist wie der Wechsel von einer Realität in die andere. Lesen ist aktives Füllen der Seele mit Bildern, die man selber wählt. Und Bilder sind für die Seele Nahrung wie gutes Essen für den Körper. Was also liegt näher als die Seele mit Schönheit zu füllen? 

Womit ich dann auch schon beim Thema Liebe und Liebesroman wäre. Die Liebe ist wohl das wesentlichste Grundbedürfnis des Menschen, die Basis allen Seins und einfach wert immer wieder in Erinnerung gerufen zu werden. Wer tagtäglich die Fülle dieses elementaren Gefühls in einem mehr als zufrieden stellenden Ausmaß genießen kann, wird wohl kaum das Bedürfnis nach einem Liebesroman oder Frauenroman haben. Doch wie viel letztendlich zufrieden stellend ist, kann meist selbst nicht genau erfasst werden.
      Die nüchtern, abgeklärte Geschäftsfrau, die nach außen hin alles hat und sogar erfolgreich eine Familie managt ... wer weiß, ob nicht auch sie das Bedürfnis nach einer bildreichen Traumwelt hat und womöglich sogar auslebt. Denn eine verkümmerte Seele ohne Gefühlsreichtum ist wie ein Nichts in einer vielleicht noch gesunden Umgebung. Und der Weg zum Glücklichsein führt zwangsweise über die Seele und die Liebe. 

Von Liebe zu träumen ist keine Schande, im Gegenteil. Es zeigt von gutem, natürlichen Instinkt, sich „glücklich halten zu wollen“. Der Mensch braucht nun einmal beides: Den festen Boden unter den Füßen, die Realität, den Verstand – aber auch den freien Geist, die Bilder der Seele, das Träumen. Diese Mischung macht das Wesen Mensch erst so richtig einzigartig. Ein guter Liebesroman ist dabei nur eines von unendlich vielen Werkzeugen, um einen harmonischen Gleichklang dieser beiden Qualitäten zu erzielen. Und gerade in sehr geschäftsmäßigen, hektischen Zeiten wie diesen, ist der Wert eines guten Schmachtfetzens nicht mit Gold aufzuwiegen. Und auch wenn selbst ich immer wieder von Frauenromanen schreibe und rede, so habe ich inzwischen doch auch die Erfahrung gemacht, dass immer mehr Männer sich der einen oder anderen guten Liebesgeschichte nicht verschließen. Jeder träumt schließlich vom Glück, von Zufriedenheit und vom eigenen Seelenheil.
      „Gut so!“, sage ich, grinse bis über beide Ohren und schreibe fleißig weiter an Geschichten, die das Herz erfreuen, die mitreißen sollen und nebenbei vielleicht auch noch zum Nachdenken anregen.